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Ein
Sonntag im Februar.
Wer
eilt so schnell mit Kind und Frau
es sind die Sänger vom M.G.V.
Die Zeit ist da, von der alle
träumen
es gibt wieder Kohl in Gisela’s Räumen.
Sie
kocht für uns und unser Wohl,
die Pollhäger Art vom grünen Kohl,
Dieses ist seit Jahren schon
für uns Sänger Tradition.
Nicht Kohl allein, nein Speck und Wurst,
auch Bier und Klaren für den Durst,
rundet ab die heutige Nahrung,
dass weiss Gisela aus Erfahrung,
denn - des Sängers fröhliche Seele
wird traurig bei trockener Kehle.
Vor
einem Jahr rund war es wohl,
wir hatten gegessen den grünen Kohl,
waren satt fast bis zum Bersten,
da wurde gewählt ich - zu Walter dem Ersten.
Zum König des Kohles vom MGV,
ihr wisst es sicher noch ganz genau.
Mein Sängerreich, und das ist
bitter,
hat nur noch wenig Knappen und
Ritter.
Mit zwanzig Mannen ziehen wir durch
die Weiten,
müssen mit Gesang gegen Übermacht
uns streiten,
doch wenn mit „Ernst“ wir uns formieren
können andere nur noch verlieren.
Mit „Ernst“ bei der Sache und doch Spaß
dabei
nur so vermeiden wir das Einerlei.
Hält mancher uns auch für
Dilletanten,
und stimmt auch grad nicht jeder Ton,
wie bei rechten Musikanten,
uns selbst gefällt es schon.
Wer dieses hier versäumt, dem ist nicht zu
helfen,
dem kann man nur raten, „Komm nächstes
Jahr“,
- an einem Sonntag im Februar.
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Euer
Kohlkönig tritt nun zurück
ein Neuer kommt zu unserem Glück.
Die Späher sind zurückgekehrt
und haben mir den Mann beschert.
Eine vortreffliche Wahl, wie wir gleich seh’n,
er wird unser König, im Jahre - 1 -
nach Gabriel.
Als Sänger ist er nicht zu überhören,
auch sonst lässt er sich nicht so leicht stören.
Für die Tenöre ist er äußerst wichtig,
macht seine Sachen alle richtig,
er fehlt fast nie, ist immer bereit
und hat für andere Hobbys auch noch Zeit.
Auf Pollhagen’s Strassen ist er bekannt,
hält ein Schwätzchen gern am Straßenrand.
Sein Temperament ist nicht ganz ohne,
oft ist er unsere Stimmungskanone.
Singt von Schiffern dann und ihren Gliedern
und auch auf Platt bringt er seine Lieder.
Auf dieses Rätsel passt nur
einer,
unser neuer Kohlkönig heißt:
- Willi Biesemeier-
W. Winkelhake 02/2003
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Willi Abel stellte die Zepterübergabe unter das Motto:
Im Rheinland gibt’s den Karnevol
Bei uns, da gibt es Grünen Kohl.
Nun ist die Zeit des Grünkohls da, wie immer so im Februar.
Wenn es draußen friert und schneit,
dann ist die beste Grünkohlzeit.
Im Grünkohl, da ist alles drin
– Ballaststoff und Vitamin.
Er schmeckt allen ganz vorzüglich.
Und es ist auch recht vergnüglich
am Sonntag so zur Mittagsstunde
gemeinsam und in froher Runde
von dem Grünen Kohl zu essen.
– Niemand wird es je vergessen!
Ob Jung, ob Alt, ob Groß, ob Klein
– der M.G.V. lädt alle ein.
Zum Grünkohlessen, ist doch klar!
Im „ALTEN KRUG“ bei Gisela.
Das ist ein richtiges Festgelage.
So was gibt’s nicht alle Tage!
Mit Bauchfleisch und mit Pinkelwurst.
Und Bier und Grünen für den Durst.
Dann ist da noch, ihr ahnt es schon,
So eine Findungskommission,
die still und leise, ganz diskret,
von einem Tisch zum andern geht.
Und sie schaut sich dabei an,
wer am meisten essen kann.
Wer Grünkohl isst – und nicht zu wenig –
Wird gekürt zum GRÜNKOHLKÖNIG.
Vielleicht sogar, das wär doch drin,
sogar zur Grünkohlkönigin.
Egal, der neue König ist gewählt
– hier steht er nun – vom Kohl gestählt.
Ist jung und schön, ein braver Mann,
dem man wohl vertrauen kann.
Ich geb’ an ihn mein Zepter ab,
Es grünt so grün, ist gar nicht schlapp!!
Wünsch Dir und uns ‚ne gute Zeit
Ich danke, hat mich sehr gefreut!
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