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In den SN am 21.12.2009 gelesen |
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Traktor und Straßen werden teuer Gemeinderat Pollhagen plant für 2010 trotz DSL-Kosten Sanierung mehrerer Wege ein Der Gemeinderat Pollhagen hat sich für einen Sechs- Punkte- Plan für die Investitionen des Jahres 2010 entschieden. Trotz der zu erwartenden Kosten für die DSL-Versorgung. sind auch Arbeiten an drei Straßen vorgesehen. POLLHAGEN. Bjöm Rümpler (SPD) hätte die Diskussion über den Investitionsplan lieber hinter den Tagesordnungspunkt zum Thema DSL verschoben, weil er die bessere Internetanbindung für dringlicher als alle übrigen Arbeitsfelder hält. Pollhagen solle endlich weiterkommen in puncto DSL. Friedrich Möller (WGP) hielt dagegen, dass das eigentliche Aufgabengebiet der Gemeinde eher in Richtung Instandhaltung von Straßen geht - davon profitiere jeder Bürger, von DSL nicht unbedingt. Heinz Schommerloh (SPD) brachte als eine wichtige Sanierungsmaßnahme einen Teilabschnitt der so genannten Hafenstraße am Raiffeisengebäude ins Gespräch. Diese Aufgabe würde laut Kämmerer Marc Busse rund 6500 Euro kosten. Es handelt sich lediglich um einen fünf mal 13 Meter großen Bereich der Straße. Die "Hafenstraße" nahm der Rat ebenso wie die Reparatur der Ecke Ringstraße/Vor der Reihe, die Möller für dringlich erklärte, in den Sechs-Punkte-Plan auf. Dritter Punkt, den sich die Gemeinde für 2010 vorgenommen hat, ist die Rücklagenbildung für den Kauf eines neuen Traktors. Das jetzige Modell kommt nach Worten von Heinrich Möller-Lindenberg (CDU) langsam aber sicher in die Jahre. Busse bestätigte Möller-Lindenbergs Bedenken, ob das Fahrzeug noch einmal den TÜV schafft. Zwei Jahre bleiben der Gemeinde demnach an Zeit, um die besagten Rücklagen zu bilden. 30000 Euro koste ein gebrauchter Traktor mindestens, meinte Bürgermeister Gerd Wischhöfer. Der Bürgermeister bat um die Aufnahme von Reparaturen an der Triftstraße in den Investitionsplan. Das Pflaster dort sei stellenweise bereits lose. Punkt fünf für investive Maßnahmen im kommenden Jahr ist das Aufstellen von Hinweisen auf Pollhagen am Mittellandkanal. Dies solle unter anderem den Gewerbebetrieben in der Gemeinde dienen. Punkt sechs ist die DSL-Versorgung, die die Gemeinden Pollhagen und Nordsehl gemeinsam zwischen 130 000 und 13 000 Euro kosten dürfte. Den finanziellen Gesamtumfang der Investitionen in 2010 bezifferten Busse und Wischhöfer noch nicht. Der wird erst in den Haushaltsberatungen festgezurrt. Noch sei abzuwarten, ob die Kreisumlage tatsächlich, wie von Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier angekündigt, unangetastet bleibt. Priorität haben bei den Investitionen außer DSL vor allem die Straßenreparaturen. Möller verwies auf die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde. gus
Auch der Schnee kann es kaum verschleiern: Die
Straße zum Raiffeisen-Gelände
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In den SN am 17.12.2009 gelesen |
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"Saure Kirsche" T-Mobile Gemeinderat Pollhagen spricht sich für DSL-Netz von Telekom-Tochter aus / Zuschüsse möglich Der Gemeinderat Pollhagen hat einstimmig beschlossen, Zuschüsse für die DSL- Versorgung der Gemeinden Pollhagen und Nordsehl beim Breitbandkompetenz-Zentrum in Osterholz-Scharmbeck zu beantragen. Der Anbieter T-Mobile soll die DSL-Leitung verlegen. POLLHAGEN. Nach der Interessenbekundung der Gemeinden Nordsehl, Pollhagen und Lauenhagen haben zwei Unternehmen ein Angebot eingereicht, wie und für welchen Preis sie den Bereich ans Breitbandnetz anschließen können, beziehungsweise wie sie die Versorgung in Teilbereichen wie Hülshagen und Randbereichen Nordsehls verbessern wollen. Das sind die T-Mobile GmbH und die "Arche Net Vision". Letztere würde alle drei Gemeinden per Funk versorgen, allerdings mit einer Deckungslücke von 75 000 Euro, die von den Kommunen zu schließen wäre. T-Mobile errechnet eine Deckungslücke von knapp 130 000 Euro, dabei würde ein kleinerer Teil des Zielgebiets über Glasfaserkabel mit DSL versorgt - Hülshagen bliebe außen vor. Bei entsprechender Zahl an Neukunden, würde die Deckungslücke kleiner, im Idealfall bis hin zu 13 000 Euro für die beiden Gemeinden Nordsehl und Pollhagen. Bei Kämmerer Mare Busse hielt das T-Mobile-Angebot für undurchsichtiger als das der "Arche Net Vision". Diese Sicht teilt das Breitband-Kompetenzzentrum in Osterholz-Scharmbeck, fügte Bürgermeister Gerd Wischhöfer (SPD) hinzu. Nordsehls Bürgermeisterin Hanna Mensching-Buhr hat laut Wischhöfer bereits signalisiert, dass die Gemeinde Nordsehl nur an der Glasfaser-Variante Interesse hat, weil diese mehr Perspektive biete. Auch Wischhöfer sprach von einer störungsfreien Versorgung. Friedrich Möller (WGP) schloss sich an, auch Björn Rümpler (SPD) verwies auf die Internet-Möglichkeiten der Zukunft, beispielsweise Fernsehen übers Netz, was mit Glasfaserkabel möglich wäre. Für den DSL-Ausbau steht auch Fördergeld vom Breitbandzentrum in Aussicht. Die Aussichten auf diese Zuschüsse seien gut, hieß es bei der Ratssitzung. "Lasst uns das Geld beantragen und Schluss", sagte Möller. Obwohl es ihm putzig vorkomme, dass der Zuschuss bei geringer werdender Deckungslücke ebenfalls geringer wird. Der DSL-Anbieter verdiene mehr Geld, die Gemeinde schaue in die Röhre. Nun scheint die Deutsche Telekom, die in Pollhagen schon für reichlich Unmut in Sachen DSL gesorgt hat, also wieder im Boot - wenn auch über die Tochter T-Mobile. Wischhöfer sprach von einer "sauren Kirsche", in die die Gemeinde nun wohl beißen sollte. gus |
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Adressen geschützt Auch das Unternehmen Vodafone hat sich bezüglich der Verbesserung von UMTS-Internet-Verbindungen mit der Gemeinde auseinandergesetzt. Der Anbieter benötigt nach eigenen Angaben 80 Interessenten an einem UMTS-Anschluss, um wirtschaftlich tätig werden zu können. Das Unternehmen D2 forderte von der Gemeinde die Weitergabe von Adressen derjenigen, die bei der Umfrage im Jahr 2008 einen DSL-Anschluss wünschten gegen diese Weitergabe weigerte sich Bürgermeister Gerd Wischhöfer aus Gründen des Datenschutzes. gus
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